Bild: Die Steuergruppen, Scharleitung und Kirchenrat. v.l.n.r.: Sophie Stäger, Sharon Schmidli, Aline Buob, Tina Stadelmann, Isabelle Seeholzer, Kurt Brun, Chris Schwarzentruber, Dominik Frei, Raul Schwarzentruber, David Eggenschwiler, Marcin Geisseler, Armando Emmenegger, Michael Bucheli. Es fehlen: Silvana Frei, Linda Galliker, Samuel Rogger, Bernadette Stäger

 

Am letzten Samstag beging die Dreiheit von Jungwacht, Blauring und Kirchenrat Ruswil einen Apéro zum „Abriss“ des Schulhauses 1827 an der Schwerzistrasse. Mit Fahnen, Fanfaren und Festrednern aus den eigenen Reihen wurde ein symbolischer Spatenstich zelebriert.

Um Punkt 17:30 ertönte ein lauter Knall, und kurz darauf waren die pompösen Klänge der Clairongarde zu hören. Darauf folgte eine Ansprache von Kurt Brun, Kirchenrat Ressort Bau und Hauptverantwortlicher des Abends, in der er die Geschichte des Projekts „Schulhaus 1827“ erläuterte. Er erzählte von den vielen notwendigen Abklärungen; den umfassenden, architektur-historischen Nachforschungen; dem Neubeginn („zurück auf Feld eins“), als sich herausstellte, dass das abzureissende Gebäude als erhaltenswert/schützenswert eingestuft ist, und dass das Gebäude aus letztgenanntem Grund für knapp drei Millionen Franken renoviert wird. Aus diesem Grund fanden auch keine spektakuläre Aktionen mit Abrissbirnen, Baukränen oder kontrolliert induzierten Sprengungen statt.
Wacker klärte Brun die anwesende Bevölkerung auf, dass nach Abschluss der am 18. Januar beginnenden Bauarbeiten drei Stockwerke von Jungwacht und Blauring genutzt werden; im Erdgeschoss die Gemeinde Ruswil mit der Ludothek und der Spielgruppe eingemietet sein wird; der Dachstock (Galerie) zurzeit noch ohne Mieter sei, und dass an Ort der heutigen Garagen ein Lagergebäude für die beiden Scharen entstehen wird.

Jugendvereine mit im Boot
Auch Dankesworte wurden ausgesprochen: Einerseits an Urs Aregger, Architekt, und Thomas Xandi Weingartner, Bauleiter auf der werdenden Baustelle. Beide arbeiten sie für die Ruswiler Baufrima Haupt AG. Andererseits dankte er den die beiden Steuergruppen Bau und Fundraising, zweien Gremien, in denen die Leitungsteams von Jungwacht und Blauring und der Kirchenrat mit jeweils drei Leuten vertreten sind. Die erstgenannte Gruppe beschäftigt sich vorwiegend damit, was beim Umbau zu berücksichtigen ist, um das Gebäude optimal auf seine erwünschte Nutzung abzustimmen. Die zweite hat sich der Aufgabe verschrieben, Konzepte zu erarbeiten, wie und wo Fremdkapital/Kapital von Dritten, beispielsweise von Stiftungen und Sponsoren, beschafft werden kann.
Anschliessend kamen die Scharleitungen mit einigen Gedanken zu Wort. Während der Blauring bereits seine Siebensachen gepackt hat und jene die Verpuppung dornröschenschlafend im Pfarreiheim durchleben werden, steht der Jungwacht bei Fertigstellung der Arbeiten ein Umzug von über 5 Tonnen Material, das zurzeit an mehreren Standorten gelagert ist, bevor. Beide präsentierten sich vorfreudig und voller Elan auf das anstehende Grossprojekt.
Nach einer weiteren musikalischen Umrahmung durch die Clairongarde beendete Kurt Brun den offiziellen Akt und eröffnete den Apéro.
Die letzte Ehre wurde dem vor der Generalüberholung stehenden Gebäude anschliessend an die Feierlichkeiten erwiesen, indem die Leitungsteams einem gemütlichen Leiteressen frönten.