…uuuuuuund Action! Nach den unterirdischen Tatort-Episoden des Schweizer Fernsehens tritt nun die Gruppe Phönix an, um den Ruf der Luzerner Filmindustrie zu retten. Wir hatten einen Nachmittag Zeit, um eine komplette Tatortepisode zu produzieren, weshalb wir keine Zeit damit verschwendeten, ein halbwegs sinnvolles Drehbuch zu verfassen, sondern einfach mal drauflos filmten. Denn eines war ja sowieso klar: In der ersten Szene musste ein haarsträubender Mord geschehen, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Der Tatort: Penthouse. Das Mordopfer: Franz in Frauenkleidern. Die Mordwaffe: Ein Stöckelschuh. Klar, dieser Fall kann nur einer lösen: Kommissar Matoula!
Mit viel Kreativität, Effizienz und Schauspielkunst wurden die Dreharbeiten vorangetrieben- dass unser Budget dabei sehr begrenzt war, sieht man dem fertigen Film jedoch kaum an. Denn immerhin stand uns das komplette Verkleidungsrepertoire des Blaurings zur Verfügung, sowie ein Autopneu (ein Relikt des legendären Tauschmemoryklappstuhlimdorfbrunnen-Hocks). „Oscarreif in jeder Kategorie“, lautete schliesslich das Urteil, als auch die letzte Szene im Kasten war. Premiere feiert „Tatort: Mord ist, wenn man draufhaut“ (vorläufiger Produktionstitel) übrigens am nächsten Hock der Gruppe Phönix. Zutritt zur Galaveranstaltung erhält nur, wer eine persönliche Einladung vorweisen kann oder auf der gruppeninternen Kettentelefonliste steht.