Wir schreiben Samstag, den vierten Februar 2017, 11 Gielen haben sich in der alten Jungwachtwohnung gefunden um etwas grosses zu leisten. Die Aufgabe? Welches Team kann die bessere und kreativere Dominobahn zusammenstellen?

 

Als erstes haben wir ausgemacht, welches Team welchen Bauplatz für sich in Anspruch nehmen kann. Die Entscheidungen fielen auf die Küche und den Raum mit den Sofas. Die von den Gielen gebildeten Gruppen fingen daraufhin an die ersten Konstruktionen zu setzen, doch wo am Anfang jeder für sich etwas zurechtlegte, einigten sich die Gielen dazu, zusammen etwas noch viel besseres und komplexeres auf die Beine zu stellen. Da der Ruhm und die Ehre zum greifen nah war, legten sich alle Gielen mit Herzblut ins Zeug um ihr Team um jeden Preis zum Sieg zu führen.

Die erste Stunde und unzählige Spionagemissionen beim jeweils anderen Team später, hatten die Gielen schon viele extravagante Sachen geschaffen. Sei es ein Jungwachtzeichen aus dominosteinen oder ein vom Tisch herabfallendes Steinchen, welches ein darunter liegendes Gebilde anstösst, die Jungs waren heiss und motiviert zu gewinnen.

Bei der Zvieripause legten die Rivalisierenden Teams ihren Wettkampf für 15 Minuten beiseite und begnügten sich zusammen mit Kartoffelchips und Getränken.

 

Die letzte Stunde brach an und die Teams kamen unter Zeitdruck, was zu diversen Einstürzen führte. Der Schweiss tropfte von der Stirn, die Hände wurden zittrig, doch jeder gab sein bestes und so konnte man die gebildeten Bahnen miteinander verbinden. Die letzten fünf Minuten brachen an und letzte Änderungen wurden vorgenommen, bevor die Jury (DIe Leiter) die Kunstbauten bewertete.

 

Jedes Team hatte sich noch eine Bestechungsaktion für die Jury bereitgehalten was jedoch nicht funktionierte, da die Jury nicht von leckeren Kuchen oder 20 Liegestützen pro Giel zu bestechen war. Wir inspizierten die Dominobahnen auf Funktionalität, Kreativität und Individualität. Die Entscheidung war schwer und wir waren uns uneinig und haben uns daher auf ein Unentschieden geeinigt. Das Resultat wurde angenommen weil beide Teams als Sieger vom Platz gingen. Man schüttelte sich die Hände und gratulierte einander zum Resultat.

Die Aufräumarbeiten waren im Nu beendet da jeder mitgeholfen hat. die Dominos waren weg also blieb noch Zeit für eine kurze Kissenschlacht, die Schlussendlich die Leiter gewannen, auch wenn die Gielen diese Niederlage nicht hinnehmen wollten.

 

Der Hock neigte sich dem Ende zu und die Gielen verabschiedeten sich mit einem traurigen Gesicht. Am liebsten hätten sie noch den ganzen Tag in der

 

Jungwachtwohnung verbracht um mit den Freunden noch den ein oder anderen Spass zu erleben.

Es war ein gelungener und spassiger Hock der den Teamgeist förderte und die Gruppe noch näher zusammenbrachte.

 

LANG LEBE KAPSIKO!